Seinsheim

Der Marktflecken Seinsheim wurde 770 erstmals urkundlich erwähnt. Jahrhunderte lang war der Ort Stammsitz des Rittergeschlechts „von Seinsheim“. 1434 wurde durch Kaiser Sigmund das Marktrecht verliehen.

Zentrum und Optischer Mittelpunkt unseres Ortes ist die in den Jahren 1810 – 1814 erbaute Kirche St. Peter und Paul, die bereits die dritte Kirche in Seinsheim ist. Das Besondere an der Kirche ist die Tatsache, dass das Gotteshaus vollständig unterkellert ist. Dieses Tonnengewölbe mit seinen 10 Seitenkellern dürfte wohl einmalig sein.

Die seit dem 15. Jahrhundert bestehenden Gaden sind ein Teil der ehemaligen Kirchenbefestigung. Diese Kirchgaden dienten den Bürgern zum Lagern von Rüben, Kartoffeln, vor allem aber von Wein. Die Gaden sind heute Ort kultureller Veranstaltungen, wie z. B. der „Seinsheimer Kulturtage“. So findet man mitten im Dorf ein einmaliges Zeugnis der engen Verbundenheit zwischen den Bürgern, der Kirche und dem Wein.



Mehr Informationen finden Sie unter
www.seinsheim.de