Bullenheim

Der Ort wurde im Jahre 816 erstmals erwähnt. Graf Megingaud verschrieb seine Besitzungen in Bullenheim an das Kloster Megingaudshausen. Das Kloster befand sich ungefähr nördlich von Langenfeld bei Neustadt/Aisch. Von 1435 bis 1797 waren die Fürsten zu Schwarzenberg die Dorfherren. 1797 ging die Herrschaft von den Schwarzenbergern auf das Königreich Preußen über. Im Zuge der Neuordnung Europas durch Napoleon Bonaparte fiel Bullenheim im Jahre 1806 an Bayern.

1971 beschlossen die Gemeinderäte von Bullenheim, Herrnberchtheim und Ippesheim die Zusammenlegung der drei Gemeinden zur Großgemeinde Markt Ippesheim, aber erst 1978 wurde Bullenheim endgültig in die Großgemeinde Markt Ippesheim im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim eingemeindet.

Besucher Bullenheims werden schon am Ortseingang von Ippesheim kommend bei den "Drei Kreutzen" halt machen. Von den drei Kreuzen bietet sich ein herrlicher Blick auf den Bullenheimer Berg mit der bekannten Weinlage "Bullenheimer Paradies", der sagenumwobenen Kunigundenkapelle und dem auf dem höchsten Punkt des Berges stehenden Aussichtsturm (472m NN). Der Berg war schon vor mehr als 3000 Jahren in der Urnenfelderzeit besiedelt. Im Ort selbst sind die alte Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert und das bereits erwähnte historische Fachwerk-Rathaus von 1583 besonders sehenswert.

Heutzutage bietet Bullenheim neben seinen Sehenswürdigkeiten besonders für Weinkenner viele interessante Möglichkeiten den Wein aus dem "Bullenheimer Paradies" zu probieren.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.ippesheim.de